Medienpartner bremsen Entwicklung für WeTab

Daniel

Nach dem überaus holprigen Launch des WeTab und der noch immer nicht ausreichenden Reife der Software, bremsen die Medienpartner des WeTab, die die Entwicklung von Magazin-Formaten für das WeTab angekündigt hatten, diese nun ab.

Am vergangenen Donnerstag gab Gruner + Jahr bekannt, dass die Entwicklung des Publishing-Systems für das WeTab zurückgestellt sei. Ursprünglich hieß es, dass unter anderem die spezielle Version des Magazins Stern zuerst für das WeTab erscheinen würde. Diese Aussage hat Gruner + Jahr zurückgezogen, die Ersteinführung ist nun für das iPad geplant.
via iPadinsidePadMania

Und auch der zweite Medienpartner – der Schweizer Ringier-Verlag – hat wohl einen Rückzieher gemacht. Laut Kress Report lässt Ringier seine Software nicht länger von Neofonie entwickeln. Nach der eher chaotischen Präsentation im April, bei der nicht die eigentliche Oberfläche sondern nur ein Video gezeigt wurde, sowie den schlechten Bewertungen bei ersten Tests, scheint das WeTab nicht der ursprünglich angekündigte starke Konkurrent für das iPad zu werden.

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6 Responses to “Medienpartner bremsen Entwicklung für WeTab”

  • transwarp Says:

    Und so kommt es genau so, wie ich es vorab prophezeit habe. Die Zulieferer und Entwickler stellen nun fest, dass das WeTab floppt und wenden sich anderen Produkten zu. Das hier ist erst der Anfang. Schlechte Verkaufszahlen und Rückläufer schmälern zudem das Gesamtbild. Damit ist der Käufer der doppelte Verlierer. Neben schlechter Software bricht jetzt noch die Unterstützung von Drittherstellern weg. Damit wird das WeTab zur Totgeburt …

  • webpost Says:

    Also ich denke genau diese fehlende Unterstützung des WeTab war und ist das Problem von Neofonie und 4tiitoo. Ursprünglich war ja geplant das die Verlage das WeTab subventioniert “verkaufen” und Ihre Zeitung, Magazin und soweiter rauf bringen.

    Da die Verlage aber nicht erwarten können das jeder sich ein Apfel Pad holt fragt man sich ob die noch wissen was sie tun?

    Grundsätzlich ist es doch wohl so das Android nicht wirklich für die Veröffentlichung von Zeitungen gedacht ist, da es für Smartphones entwickelt wurde und noch längst nicht für Tablet Pc angepasst ist.

    Also wer Zeitung lesen will muss ein I Tab kaufen?
    Ob sich die Verlage damit einen gefallen tun ?

    Das WeTab beruht ja auf einer Hardewareplattform die in Canada,USA,Australien, Japan und weiteren Ländern wie eben Deutschland vertrieben wird.
    Ob hier in Deutschland ein paar Apfelfreeks sich dagegen stellen ist da vernachlässigbar….

    Aber man merktschon immer an dem Journalistischen Unsinn wie das neofonie Hersteller des WeTab wär usw. das echte Tech-Journalisten dünn geseht sind.

    Also ich denke hier sollten die Verlage sehr schnell umsteuern und AUCH das WeTab unterstützen.
    Schliess zählt JEDER Kunde.

  • Peter Says:

    Als das WeTab (Wepad) vorgestellt wurde, habe ich mich gefreut, eine Alternative zum iPad (das ja technisch super ist, nur eben kastriert, warum auch immer). Als ich auf NTV den windigen möchtegern Jobs-Imitator sah, kamen mir erste Zweifel. Der Typ ist ein Blender, dachte ich sofort. Ich behielt recht. Mein WeTab habe ich 1 Woche getestet und jetzt zu Mediamarkt zurück gegeben, wie fast alle anderen auch, so sagte es mir der Kundendienstmann bei MM. Die Chance ist vertan. Ich habe jetzt ein iPad, werde mir aber noch das Samsung-Galaxy-Pad ansehen und ggf mein iPad bei Ebay wieder verticken. Ich fühle mich einfach nur verarscht. Ich wollte kein Bastlertab sondern ein voll funktionsfähiges, das kann man wohl für fast 600 Euronen erwarten, ja verlangen!

  • webpost Says:

    @Peter Says:
    Oktober 11th, 2010

    Peter hat hier irgendwie nicht verstanden worum es geht.
    Es geht darum das Medien auf ALLEN Plattformen verfügbar sein sollten UND das man hier die WeTab GmbH im Stich gelassen hat.
    Was spricht den dagegen der WeTab GmbH Abos für Zeitungen und Magazine in den Market zu stellen?

    Sind WeTab Kunden – Kunden dritter Klasse?

    Das Galaxy ist übrigends auf Android Basis und warum man da jetzt laut Peter besser Zeitungen und vor allem Magazine lesen können soll????

    Irgendwie hat Peter hier nicht den Post verstanden und warum er WeTab nicht noch ein wenig Zeit gibt???
    Das weiss er aucht NICHT oder? Schliesslich wird keiner bei WeTab gesagt “Verlage bei uns bitte keine Zeitungen und Magazine”. Das Gegenteil war der Fall.
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    Vielleicht sollte man den Sinnlos Post von Peter deshalb einfach löschen oder in einen Beitrag für Apfelprodukte verschieben?!
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  • transwarp Says:

    Ich denke, Peter hat gar nichtmal so unrecht. Seine Meinung hat die gleiche Existenzberechtigung wie die Anderer.
    Es geht doch darum, das nicht nur die Käufer, sondern auch die Verlage sehr schnell erkannt haben, dass das WeTab nicht die Plattform für zukünftige Projekte ist. Leider ist das Produkt mittlerweile dermaßen negativ behaftet, das ich als Verlag auch mein Engagement zurück ziehen würde. Wer Geld und Ruf auf das falsche Pferd setzt ist ganz schnell hintendran.

  • webpost Says:

    @transwarp Says:
    Oktober 11th, 2010

    @Peter und so weiter und so weiter

    Das Problem scheint mir doch hier genau bei den Verlagen und Co gelegen zu haben.

    Der Zeitung und dem Magazin ist es egal ob ein Akku 3-5 oder 10h hält.
    Ich kenne KEINEN der mehr als 1,5h eine Zeitung liesst.
    Wie heisst es so schön – “Man muss auch mal abschalten können!”.

    Mit dem neuen Oak Trail Prozessor (von Intel) für Tablet-PC wird die Akkuleistung sich vermutlich dann verdoppeln!
    Man benötigt kein zweites Gerät, beim Wetab!

    Der Standort – D kann auch mal wieder zeigen was man alles machen kann!
    Ja,das Wetab ist bisher nicht der IPad Killer. Aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.
    Also WER wirklich Ahnung hat sollte jetzt still halten und ALLE Konkurenzprodukte genauso auseinander nehmen!
    Samsung Galaxy ist wohl das nächste wo man sich mal richtig als vermeintlicher Journalist dran abarbeiten kann.
    Wer sagt denn das gerade Apfelgroup die normalerweise unter 15 Prozent Marktanteil haben DAS Produkt haben.
    Einfach mal schauen wer nach 3-5 Jahren die besten Angebote für einen persönlich bietet.
    Und um aufs Galaxy zu kommen, Wo sind die Magazine und Zeitungen für das garnicht für Tablets entworfene Android????
    Naja kritisieren NICHT VERGESSEN!

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